PK SchülerInnen gegen Rassismus

SPÖ-Hakel: Antirassismusarbeit fängt im eigenen Umfeld an
Utl: Start der zweiten Runde des Schulprojektes: “SchülerInnen gegen Rassismus”

Wien (SK) SPÖ-Bereichssprecherin für Creative Industries Elisabeth Hakel stellte heute die zweite Auflage ihrer Initiative vor. Heuer steht dabei das geschriebene Wort im Mittelpunkt. Schüler und Schülerinnen aus dem Bezirk haben wieder die Möglichkeit, sich mit Rassismus und Vorurteilen kreativ auseinanderzusetzen.****

„Antirassismusarbeit muss so niederschwellig gestaltet werden wie möglich. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Jugendlichen kreativ zu fordern und ihnen viel Gestaltungsfreiraum zu geben“, so Hakel am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Für die drei Alterskategorien können sich Klassen bis 1. Juni noch anmelden. “2010 hat der Verein ZARA über 700 rassistische Vorfälle registriert. Der Großteil davon geschah im öffentlichen Raum, die Dunkelziffer ist mit Sicherheit größer. Wer da noch Rechtfertigung für mein Projekt sucht, ist nicht nur auf einem Auge blind!”, so Hakel.

Für die zweite Auflage hat man sich einen erfahrenen Partner mit ins Boot geholt: „Der Verein ZARA hat uns heuer dabei unterstützt, es auch dem Lehrkörper leichter zu machen. So wurden Unterrichtsmaterialien erstellt, die in zwei Einheiten zum Thema hinführen und die Schüler und Schülerinnen möglichst sensibel auf die Problematik aufmerksam machen.“, so die Abgeordnete. „Schon letztes Jahr hatten wir mit unserem Videobewerb einen tollen Erfolg, der gezeigt hat, dass junge Menschen reflektierte Beiträge gestalten können.“, erinnert sich Hakel. Der Schlüssel zum Erfolg liege vor allem darin, das Interesse der Schüler und Schülerinnen zu wecken. „Antirassismusarbeit fängt im  eigenen Umfeld an. Je mehr Menschen ihr Verhalten reflektieren, desto einfacher wird man Rassismus in Zukunft aus den Köpfen verbannen können.“, ist die Abgeordnete überzeugt.

Alle Informationen sowie die Lehrunterlagen und die Anmeldung sind unter www.schuelerinnengegenrassismus.com aufrufbar.

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Zara – Rassimusreport 2010

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