Tweets von @ElisabethHakel
Kunst & Kultur

03.Dec 2015

Kulturpolitik im Neoliberalismus: Das war die WINTERTAGUNG 2015

Kulturpolitik im Neoliberalismus war das Thema eines zweitägigen Symposiums, veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik, der Kulturpolitischen Gesellschaft Deutschland und dem SPÖ-Parlamentsklub.

Wir haben alles umfangreich dokumentiert und wollen auch denjenigen, die nicht dabei sein konnten, dadurch den Zugang zu all diesen interessanten Informationen ermöglichen und all jenen, die dabei waren so die Möglichkeit geben noch einmal daran teilzuhaben.

Alle Infos auch auf www.kulturpolitik.at

18.Nov 2015

"Shake Shakespeare" - Das Wiener Vorstadttheater im Parlament!

Am 18.11.2015 zeigte das Wiener Vorstadttheater eine Preview von "Shake Shakespeare" im Parlament. Es handelt sich dabei um eine Collage von Margaretha Neufeld, die sich aus den verschiedenen Komödien von William Shakespeare - wie etwa "Was ihr wollt" oder "Viel Lärm um nichts" - zusammensetzt und aktueller denn je ist: "Das Stück greift den Kampf gegen die Todesstrafe auf, verhandelt den Amtsmissbrauch regierender Autoritäten und widmet sich dem Flüchtlingsthema", erklärte gestern Abend Regisseur Manfred Michalke.

Als SPÖ Kultursprecherin und Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik durfte ich unsere Gäste begrüßen und neben dem Regisseur auch Ilkim Erdost, die Direktorin der VHS Ottokring begrüßen, die dem Ensemble die Proberäumlichkeiten zur Verfügung stellt. Ein netter Theaterabend in ungewöhnlichem Ambiente - schön war's!

http://www.wienervorstadttheater.com/

30.Sep 2015

KULTUR FÜR ALLE?! - Diskussion über Herausforderungen & Barrieren bei Zugang zu Kunst und Kultur

Im wunderschönen Ambietene der Galerie WestLicht fand der erste Teil unserer Veranstaltungsreihe "Zukunft.Programm.Diskussion." statt. Diesmal haben wir das Thema "Kultur für Alle?! - Herausforderungen und Barrieren beim Zugang zu Kunst und Kultur." Nachdem der Zugang zu Kunst und Kultur ja schon im Kinderalter erfolgen sollte, hat es uns besonders gefreut, dass wir Bundesminister für Bildung und Frauen, Gabriele Heinisch-Hosek, als Gast hatten. So konnten wir ihr unsere Ideen, Vorschläge, Antworten und die Problemfelder mitgeben. Aber auch sie hat uns erzählt, welche Projekte und Programm es bereits gibt. Ganz besonders interessant waren auch die beiden Vorträge von Volkstheater-Intendantin Anna Badora und dem künstleriischen Leiter des Theater der Jugend Wien, Thomas Birkmeir. Die beiden haben einerseits von erfolgreichen Projekten berichtet, aber auch Problemfelder angesprochen. Auch das Pulikum konnte natürlich wieder partizipieren an der Diskussion.

07.Jul 2015

Urheberrechtsgesetz im Nationalrat beschlossen

Gestern war es also so weit - das Urheberrechtsgesetz wurde im Nationalrat beschlossen. Mit gemischten Gefühlen habe ich gestern mit JA gestimmt. Warum? Ich habe mich als Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. An zahlreichen Podiumsdiskussionen teilgenommen, unzählige Gespräche in kleinen und großen Gruppen mit allen InteressensvertreterInnen geführt. Und dabei immer versucht mit allen Seiten ein offenes und ehrliches Gespräch mit allen Pro und Contras zu führen.

Auf der einen Seite die KünstlerInnen, auf der anderen Seite die KonsumentInnen und dazwischen die Verwertungsgesellschaften und drüber noch die Wirtschaftskammer - die mit allen Mitteln versucht hat ein zeitgerechtes Urheberrecht zu verhindern. Bis zum Schluss - also kurz vor Beginn der Debatte im Nationalrat - haben wir verhandelt und versucht Verbesserungen ins Gesetz hinein zu bringen. Die Gesetzesvorlage ist ja aus dem Justizministerium (ÖVP) gekommen und war dementsprechend konservativ, kaum zukunftsorientiert und hat ganz stark die Seite der Wirtschaft vertreten.

Gelungen sind uns kleine Erfolge und wie es so in einem Kompromiss ist, ist keine Seite 100 % zufrieden. Auch ich nicht! Aber es ist einmal ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn klar ist, dass wir sofort die Gespräche wieder aufnehmen müssen und über ein Urhebervertragsrecht oder die Verbesserung der Cessio legis (der größte Wehrmutstropfen) und natürlich über eine Nachfolge der Festplattenabgabe diskutieren müssen.

Hier könnt Ihr meine Rede nachschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=scz3Lh0nz8g&feature=youtu.be

24.Jun 2015

FILM & DISKUSSION IM PARLAMENT: "Was macht Europa in Afrika? - Globalisierung, transnationale Verflechtungen und deren nationale Folgen"

Hubert Saupers Film "We come as friends" beschreibt eine neuzeitliche Odyssee und atemberaubende Reise in das Herz Afrikas: In jenem Moment, als der Sudan, das größte Land auf dem Kontinent, in zwei Nationen geteilt wird, verfällt das Land erneut in alte Muster der "Zivilisierung" - Kolonialismus, Kampf der Herrscher, und neue blutige Kriege im Namen des Glaubens und im Namen der Territorien und Ressourcen.

Ich und SPÖ-Sprecherin für Globale Entwicklung Petra Bayr luden gemeinsam zur Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit der Länderreferentin der Caritas Steiermark, Daniela Pamminger, und Georg Lennkh, Österreichischer Sonderbeauftragter für Afrika und Präsident von Care Österreich.

29.Jan 2015

Film & Diskussion "Ein Augenblick Leben"

Letzte Woche hatte die parlamentarische Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" die letzte Sitzung. Am 29.01.2015 habe ich gemeinsam mit meiner NR-Kollegin Katharina Kucharowits zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion ins Parlament zu genau diesem Thema eingeladen. Gezeigt haben wir den Dokumentarfilm von Anita Natmeßnig: "Ein Augenblick Leben".

20.Jan 2015

Diskussion zum Thema TTIP/Kultur im Parlament: "Wie (ver)käuflich ist Kultur?"

Der Dialog zwischen Politik und Kultur zu TTIP (Freihandelsabkommen USA-EU) startete am 20.01.2015 im Rahmen einer Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik im Parlament. Kultur kann nicht als reine Handelsware betrachtet werden. Daher muss der Kulturbereich aus TTIP ausgenommen werden. Der Erhalt der kulturellen Vielfalt Österreichs und Europas ist essentiell. Aus diesem Grund müssen Kulturförderungen in Österreich und Europa weiterhin uneingeschränkt möglich sein!

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