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Kunst & Kultur

11.Dec 2014

Neue Künstlersozialversicherung verbessert soziale Lage von KünstlerInnen

Erfreut zeigt sich SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel über das heute im Nationalrat auf der Tagesordnung stehende KünstlerInnensozialversicherungs-Fonds Gesetz. "Mit dieser Reform verbessern wir maßgeblich die soziale Lage von KünstlerInnen in Österreich und schaffen Rechtssicherheit, indem wir das Risiko, dass KünstlerInnen etwas zurückzahlen müssen, reduzieren", betonte Hakel heute, Mittwoch im Rahmen der Nationalratsdebatte.

Es ist ein klares Bekenntnis der Politik, Rahmenbedingungen für KünstlerInnen zu schaffen, um das kreative Schaffen zu ermöglichen. "Viele Künstlerinnen und Künstler leben in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen. Mit dieser Novelle weiten wir die Unterstützung aus", so die SPÖ-Kultursprecherin. In diesem Zusammenhang verweist Hakel auf die wesentlichen Verbesserungen der Künstlersozialversicherung NEU: Zum einen wird der Bezug aus dem Fonds massiv erleichtert, d.h. der Kreis der BezieherInnen wird ausgeweitet.

Zum anderen wird der Zugang zur Unterstützung vereinfacht. "Die Eintritts- und Austrittsschwellen in Form von Unter- und Obergrenzen werden ausgeweitet, die Begriffsdefinition der Künstlerin/des Künstlers wird modernisiert, künstlerische Nebentätigkeiten werden einberechnet und der Durchrechnungszeitraum der Einkünfte erhöht", fasst Hakel zusammen und weiter: "Das ist relevant, wenn es in einem Jahr sehr gut läuft, in den darauffolgenden aber weniger."

Gleichzeitig verweist Hakel auf eine Ausweitung der Unterstützung, in dem ein mit jährlich 500.000 Euro dotierter Unterstützungsfonds eingerichtet wird, der KünstlerInnen in akuten Notsituationen unterstützen soll. Diese Leistungen können zur Deckung von Lebenunterhaltskosten insbesondere nach Erkrankungen oder Unfällen oder für notwendige Aufwendungen verwendet werden, um die künstlerische Tätigkeit fortsetzen zu können. Hakel hofft auf breite Zustimmung.