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Kunst & Kultur

11.Apr 2013

SPÖ Klubenquete der Creative und Cultural Industries 09.04.2013 - Hakel: Kreativquartiere sind wichtige Labors für die Creative Industries

Kreativquartiere sind wichtige Labors für die
Cultural und Creative Industries, die geeignete politische
Rahmenbedingungen benötigen. Das stellte Elisabeth Hakel,
SPÖ-Sprecherin für Creative Industries, im Rahmen der Eröffnung der
SPÖ-Klubenquete "Kreativquartiere: Neue Strategien für die Cultural &
Creative Industries" am Dienstag fest. "Die Kreativwirtschaft und
Kreativquartiere brauchen politischen Support und eine Politik des
Ermöglichens - des Ermöglichens und Zulassen von
Experimentierfeldern, von kreativen Laboren. Und die
Kreativwirtschaft braucht Zugänge - Zugänge zu Infrastruktur, aber
auch sozialer Absicherung und Förderungen", betonte Hakel. ****

Die Struktur der Creative Industries sei bekanntermaßen sehr
kleinteilig, führte Hakel weiter aus. Daher brauche es spezifische
Rahmenbedingungen bei der Infrastruktur, aber auch bei der sozialen
Absicherung und den Förderungen. "Bei Krankenversicherung,
Sozialversicherungsbeiträgen, Selbstbehalten oder beispielsweise beim
Mutterschutz muss die spezifische Situation von Kreativunternehmen
berücksichtigt werden", betonte Hakel.

Kreative Zentren können dabei nachhaltig auch zur Entwicklung von
Städten und Regionen beitragen. Oft sind sie Nachnutzungen von
Gebäuden oder Arealen, die stillgelegt worden sind - Industrieflächen
und Funktionsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts, die es in ihrer
Funktionalität nicht ins 21. Jahrhundert geschafft haben. "Diese
Zonen wieder zu beleben, ist für Stadt- und Raumplanung ganz
wesentlich", hob die SPÖ-Sprecherin für Creative Industries hervor.

Kreativquartiere fördern die Entstehung von Netzwerken und fügen sich
somit gut in die interdisziplinäre Kooperationskultur der
Kreativwirtschaft ein. "Räume zum Arbeiten, Ateliers und Werkstätten,
Probe-, Aufführungs- und Veranstaltungsräume, aber auch Geräte,
Server und vieles mehr sind für einzelne oft nur schwer leistbar.
Deshalb ist es mir wichtig, Kreativquartiere als Infrastruktur mit
offenem Zugang für lebendige kreative Milieus zu sehen", so Hakel.

Wer die Enquete verpasst hat, kann sie jederzeit auf der Homepage des SPÖ-Klubs nachschauen.

Alle Fotos der Veranstaltung finden Sie auf Flickr.

9. April 2013, ab 9h30, Parlament

Kreative Milieus tragen nachhaltig zur Entwicklung von Städten und Regionen bei. Sie setzen wirtschaftliche und atmosphärische Impulse und sind in der Lage Areale neu zu definieren. So entstehen beispielsweise aus Industriebrachen lebendige Kreativcluster, wo in interdisziplinären Kooperationen entwickelt und gearbeitet wird. Vitale Viertel entstehen, die sich positiv auf die Umgebung auswirken.

Was aber sollen Städte und Regionen beachten, die Kreativquartiere einrichten wollen? Welche Rahmenbedingungen benötigen solche Projekte, um erfolgreich zu sein? Was kann aus internationalen Beispielen gelernt werden? Welche Trägerformen sind sinnvoll � von der Genossenschaft bis zur kommunalen Einrichtung. Und welche Maßnahmen müssen gesetzt werden, um soziale Verdrängungsprozesse zu verhindern?

Diese und weitere Fragen werden anhand von konkreten Beispielen diskutiert und konkrete Handlungsoptionen abgeleitet.

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