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Kunst & Kultur

08.Nov 2012

Tabakfabrik Linz

Gemeinsam mit Elisabeth Mayerhofer und Paul Stepan (Forschungsgruppe Fokus) besuchte ich am 25. Oktober die Tabakfabrik Linz. Auf rund 30.000m² Nutzfläche wird ein ganz neuer Ansatz von Nutzung öffentlichen Raums versucht. Die Tabakfabrik sieht sich als eigener Stadtteil und ihre Idee baut auf den vier Säulen Kreativität, Soziales, Arbeit und Bildung auf.

"Die Relevanz der vier Säulen für die Stadt Linz eröffnet sich bei einer historischen Betrachtung. Linz war und ist nach wie vor eine ArbeiterInnen-Stadt, eine der wenigen Städte Europas mit mehr Arbeitsplätzen als EinwohnerInnen. Wirtschaft, Handel und Industrie florieren. Durch die so entstandene hohe Finanzkraft der Stadt war es auch möglich, ein dichtes Netz an sozialen Einrichtungen und Leistungen zu etablieren. Weiters wurde in den letzten Jahren auch der Ausbau von Bildungs- und Forschungseinrichtungen forciert und der Wirtschaftstandort Linz durch Entwicklung von Produkten mit hoher Wertschöpfung weiterentwickelt. Und schließlich hat sich den letzten vier Jahrzehnten sowohl ein dichtes Netz an hochqualitativen, öffentlichen Kulturinstitutionen als auch eine sehr aktive freie Kunst- und Kulturszene in der Stadt etabliert. Das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt markierte sichtbar den Wandel zu einer Kulturstadt. Die vier Säulen ergänzen sich inhaltlich-theoretisch und werden starke Schnittmengen in der Umsetzung aufweisen." (www.tabakfabrik-linz.at)

Vielen Dank an dieser Stelle an Chris Müller, künstlerischer Leiter der Tabakfabrik, der sich die Zeit genommen hat, uns durch einen ganzen Stadtteil zu führen. Chris hat die Tabakfabrik vor kurzem auf Radio OÖ ausführlich vorgestellt, den Link zum Mitschnitt gibt's hier.