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Kunst & Kultur

19.Apr 2016

Österreichischer Musikfonds feierte 10-Jahres-Jubiläum

Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Österreichischen Musikfonds, durfte ich gemeinsam mit dem Geschäftsführer Mag. Harry Fuchs, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Musikerin Ankathie Koi, Labelbetreiberin Romy Reis sowie Musikfonds-Obmann und Tonstudiobetreiber Georg Tomandl am Podium zum Thema "Österreichische Musik im Aufwind - Die Rolle von Musikfonds, Musikförderung und Medienpräsenz" diskutieren. Moderiert wurde dieser Abend von der großartigen österreichischen Musikerin Birgit Denk.

Für mich steht fest, dass der Musikfonds die Musikerinnen und Musiker von Beginn an genau dort abholt, wo sie die Unterstützung am meisten brauchen und somit hervorragende Arbeit leistet. Die steigenden Popularität österreichischer Musik sowohl im In- als auch im Ausland zeigt, dass wir hier mit dem Musikfonds den richtigen Weg gegangen sind. Mittelfristig ist es aber sicher notwendig, die Mittel des Fonds anzupassen, um die Qualität auch weiterhin aufrecht zu erhalten.

Ich wünsche mir ein Musikstandortsicherungsgesetz, ähnlich der FISA (Filmstandortsicherungsgesetz) im Filmbereich. Dafür braucht es Mehrheiten im Parlament und ich sehe zudem vor allem das Wirtschaftsministerium in der Pflicht, in dieser Frage einen großen finanziellen Beitrag zu leisten. Es heißt ja nicht umsonst, MusikWIRTSCHAFT.

Wir konnten die österreichische Musikbranche gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz stärken, indem wir uns letztes Jahr für eine freiwillige 15%-ige Quote auf Ö3 und Radio Wien geeinigt haben. Dennoch gibt es auch im ORF noch viel Potenzial zur Unterstützung österreichischer Musik. Wenn beispielsweise Marcel Hirscher in den Ziellauf einfährt, wäre es doch naheliegend, österreichische Bands zu hören - und zwar weltweit! Oder aber auch Sendungen wie das Wetterpanorama sollten mit österreichischer Musik hinterlegt werden.

Fotos Copyright WERNER MÜLLER