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Parlamentarische Aktivitäten

22.Jun 2015

Das war die Auftaktveranstaltung zu "ZUKUNFT.PROGRAMM.DISKUSSION - Kunst, Kultur und Medien im 21. Jahrhundert"

Das war die Auftaktveranstaltung zur Diskussion: "ZUKUNFT.PROGRAMM.DISKUSSION - Kunst, Kultur und Medien im 21. Jahrhundert"

Montag, 22. Juni 2015/ Parlament

Die tiefere Reflexion und Bearbeitung von politischen Grundsatzfragen kommt in der schnelllebigen Politik des Alltags oftmals zu kurz. Daher setzt der SPÖ-Parlamentsklub für 2015 einen Schwerpunkt auf politische Grundsatzfragen. Im Bereich Kunst, Kultur und Medien startet diese Grundlagendiskussion mit einer Auftaktveranstaltung. Ich danke allen 150 TeilnehmerInnen der heutigen Veranstaltung für ihr Mitwirken!

Es war ein sehr spannender und inhaltsreicher Vormittag/Mittag, in dem - nicht nur ich - viel Input mitnehmen konnte.

In den vier Workshops wurden jetzt gemeinsam mit den ExpertInnen als Auftakt alle Problemfelder, Themen, Inhalte angesprochen und protokolliert.

In den nächsten Monaten werden diese von uns "verarbeitet", damit wir im Herbst zu den vier Themengebieten in vertiefende Diskussionen einsteigen können und auch Antworten und Lösungen(ansätze) finden können.

Die Ergebnisse dieser Diskussionen sollen dann in das SPÖ-Parteiprogramm einfließen. Wer zu diesen Veranstaltungen eingeladen werden möchte, dann bitte einfach bei uns melden! Wir brauchen kritische Menschen - gerade jetzt - die bei uns inhaltlich mitarbeiten.

Ein ganz großes Danke, an meine KollegInnen Katharina Kucharowits, Christoph Matznetter und Josef Cap, die auch jeweils einen Workshop inhaltlich begleitet haben. Danke an meine parlamentarische Mitarbeiterin Julia Redlfür die hervorragende Organisation und die Moderation meines Workshops. Sowie Danke an Sabine Seuss, Paul Stepan und Nina Abrahamczik für die Moderation der Workshops.

Bravo an Birgit Denk und Band (heute als Trio) für die musikalische Umrahmung (Österreichische Musik, die man jederzeit engangieren kann! und vor allem DANKE an all die vielen Menschen, die sich heute abseits der schnelllebigen Alltagspolitik die Zeit genommen haben über grundsätzlichere Dinge nachzudenken.

Wir halten euch über die nächsten Schritte am Laufenden!

Fotos:
© Claudio Farkasch/belichten.com
Fotos auch unter:
https://www.flickr.com/gp/29414374@N06/a0o4UZ

Hier noch eine Beschreibung der Workshops vom 22. Juni 2015:

Workshop 1:

Titel: "Ökonomisierung & Prekarisierung - Kulturpolitik im Neoliberalismus"

Leiterin: Elisabeth Hakel, SPÖ-Kultursprecherin

Moderatorin: Julia Redl

"Der Trend der umfassenden Ökonomisierung erfasst auch den Kulturbereich. Prekarisierung in weiten Teilen der Kulturbranche und die Frage nach der Umwegrentabilität sind dabei zwei Seiten der gleichen Medaille. Hinzukommen im besten Fall gleichbleibende staatliche Budgets, ein steigendes Akzeptanzproblem bei der Kulturförderung und eine Tendenz zur Uniformierung und Einschränkung der künstlerischen Vielfalt. Wie kann eine sozialdemokratische Kulturpolitik im Neoliberalismus aussehen? Welche Strategien gibt es, um auch in der Kulturpolitik dieser Ökonomisierung entgegen zu wirken? Wie kann gegen die zunehmende Prekarisierung und Einschränkung der Vielfalt im Kulturbereich agiert werden? "

Workshop 2:

Titel: "Kultur für Alle?! Herausforderungen & Barrieren beim Zugang zu Kunst und Kultur"

Leiter: Katharina Kucharowits, SPÖ-Kinder- und Jugensprecherin

Moderatorin: Nina Abrahamczik

"Nach wie vor ist die Frage der Partizipation am Kunst- und Kulturgeschehen eine ganz wesentliche - vor allem für die Sozialdemokratie. Durch das In-den-Vordergrund-Rücken der kulturellen Bildung und Kunstvermittlung und das Stellen der Frage nach Partizipationsmöglichkeiten unterscheidet sich das Kulturverständnis der Sozialdemokratie von dem anderer Parteien. Welche "alten" und "neuen" Herausforderungen gibt es hierbei im 21. Jahrhundert?"

Workshop 3:

Titel: "Zugang zu Wissen und Information - Internet, Kultur und Medien im 21. Jahrhundert "

Leiter: Josef Cap, SPÖ-Mediensprecher

Moderatorin: Sabine Seuss

"Die Frage nach dem Zugang zu Wissen und Information stellt sich im Informationszeitalter neu. Nie war es leichter als heute Menschen und ihr Wissen zusammenzubringen und zu vernetzen. Im 21. Jahrhundert bekommt die Anbindung an das Internet zentrale Bedeutung, weil erst der Zugang neue Formen der Teilhabe und Teilnahme ermöglicht. Gleichzeitig geraten jedoch "traditionelle Medien" in die Krise. Wie kann man das Internet bestmöglich für Partizipation, Demokratisierung und für einen verbesserten Zugang zu Wissen und Information nutzen? Welche Rahmenbedingungen gilt es von der Politik zu schaffen? Wie kann Qualitätsjournalismus erhalten und unterstützt werden? Welche Chancen, aber auch Gefahren gibt es durch die digitale Revolution?"

Workshop 4:

Titel: "Kreativwirtschaft im Fokus - Strategien und Rahmenbedingungen"

Leiter: Christoph Matznetter, SPÖ-Sprecher für allgemeine Wirtschaftspolitik

Moderation: Paul Stepan

"Politik für den Kultur- und Kreativwirtschaftsbereich ist Schnittstellenpolitik, bei der es Überschneidungen mit Kultur-, Wirtschafts- sowie Sozial- und Technologiepolitik gibt. Wichtig ist es, den hochinnovativen Unternehmen der Kreativwirtschaft ein attraktives Umfeld zu bieten und für gut ausgebildete Nachwuchskräfte und soziale Absicherung zu sorgen. Welche Rahmenbedingungen braucht die Kreativwirtschaft im 21. Jahrhundert? Wo braucht es Verbesserungen? Wie kann man von punktuellen Fördermaßnahmen zu einem umfassenden Förderkonzept kommen?"